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Fantastisches Festtagsessen : Meine 4 liebsten Beilagen

2. Dezember 2018

Aus dem Weg Weihnachtsgans, Roastbeef & Co- hier kommen die wahren Stars des Festtagmenüs : Die Beilagen!

Na gut, natürlich möchte man am festlich gedeckten Tisch auf einen leckeren Hauptgang nicht verzichten, aber so richtig rund wird ein Menü, wenn es nach mir geht, erst durch die passenden Beilagen. Hier kann man mal so richtig in die Trickkiste greifen und seinem traditionelles Weihnachtsklassikern ein kleines Upgrade verpassen.

Neben meinem allerliebsten ofengerösteten Rosenkohl gibt es dieses Jahr einfache ( aber höllisch leckere) Hasselback Kartoffeln mit Dukkah, geniales Granatapfel Glühwein Rotkohl und eine köstliche Cranberry Sauce mit Orange und Rum.

 

Klingt kompliziert? Ist es aber glücklicherweise überhaupt nicht!! Denn wenn ich eines an Weihnachten überhaupt nicht gebrauchen kann ist es Stress in der Küche!

Die Cranberry Sauce und das Rotkohl könnt ihr bereits mehrere Tage im Voraus zubereiten. Auch den Rosenkohl könnt ihr schon mehrere Stunden vorher putzen, zurechtschneiden und marinieren und müsst es dann nur noch in den Ofen schieben wenn es ernst wird.

Und die Hasselback Kartoffeln? Die sind wirklich ein Kinderspiel! Kartöffelchen einschneiden, mit etwas Öl beträufeln und ab damit in den Ofen.

Einzig das Dukkah, eine selbstgemachter, (lebensverändernder) ägyptischer Gewürzmix aus verschiedenen Nüssen, Körnern und (wie könnte es anders sein-)Gewürzen ist eine etwas zeitintensive Geschichte, sollte allerdings auf keinen Fall ausgelassen werden. Es schmeckt einfach nur unfassbar lecker, egal ob auf Fleisch, Gemüse, Kartoffelpüree oder auf Butterbrot. Die Gewürze und Nüsse werden in einer großen Pfanne einzeln geröstet, bis sie unwiderstehlich duften und im Anschluss im Mörser bearbeitet. Ich bereite mit einer guten Freundin während der Adventszeit immer schon größere Mengen vor, denn es eignet sich außer zum universellen Veredeln von Gerichten auch unglaublich gut zum Verschenken.

 

Übrigens ist auch die Cranberry Sauce sehr vielseitig einsetzbar, sie schmeckt nicht nur zu Braten oder Geflügel sondern kann z.B. mit Camembert Scheibchen oder Ziegenkäse und etwas frischem Brot zu weihnachtlichen Bruschette verwandelt werden. Auch in dunklen Saucen oder einem Wildgulasch können ein paar Löffelchen der süßlich-säuerlichen Sauce nicht schaden. Mit Mayo und etwas Meerrettich vermischt passt sie super als Aufstrich zu Roastbeef- oder Käsesandwiches. Hmmm.. ihr seht schon, da lässt sich einiges machen.

Wisst ihr eigentlich schon was bei euch dieses Jahr auf den Tisch kommt? Experimentiert ihr gerne oder mögt es lieber traditionell? Und welche Beilagen dürfen bei euch auf dem Festtagstisch unter keinen Umständen fehlen?

Erzählt es mir gerne in den Kommentaren!

Einen wunderschönen 1. Advent wünscht euch Eni!

Fantastisches Festtagsessen : Meine 4 liebsten Beilagen

Hasselback Kartoffeln mit Dukkah

Zutaten:

  • 8 mittelgroße, vorwiegen festkochende Kartoffeln ( sie sollten möglichst gleichgroß sein, damit die Garzeit einheitlich ist.)
  • 50 g Knoblauch- oder Kräuterbutter
  • 2 große Zweige Rosmarin
  • 3 EL  Olivenöl
  • Optional etwa 60 g Cheddar oder Comte, am Stück

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und eine Auflaufform oder ein tiefes Bachblech mit etwas Butter einfetten.
  2. Die Rosmarinblättchen sehr feinhacken.
  3. Die Kartoffeln waschen und vorsichtig einschneiden, auf keinen Fall ganz durchschneiden! Die Butter und den Käse in sehr dünne scheiben schneiden.
  4. Jetzt die Kräuter, die Butter und den Käse zwischen die einzelnen Fächer der Kartoffeln stecken. Beim Einstecken solltest du darauf achten, dass du die Fächer nicht zu weit auseinander drückst. Sonst könnte es passieren, dass die Kartoffel bricht und da
  5. Die Kartoffeln jetzt nebeneinander in die gefettete Form setzen, etwas salzen und pfeffern und mit dem Olivenöl beträufeln.
  6.  Im vorgeheiztem Ofen ca. 45 Minuten backen, bis die Kartoffeln innen schön weich sind und außen goldbraun und knusprig. ( Am besten immer mal weder mit einem Zahnstocher einstechen um zu testen ob sie schon gar sind)Mit einem Spieß einstechen, um zu testen, ob die Kartoffeln weich sind).  Gegen Ende der Garzeit evtl. mit Alufolie abdecken, damit die Kartoffeln nicht anbrennen.
  7. Die Kartoffeln mit etwa 1 EL Dukkah bestreuen.

Das Rezept für das Dukkah findest du hier, bei meiner lieben Freundin Uschi, der Dukkah Queen höchstpersönlich! Ich lasse lediglich den Anis weg und habe dafür die Menge an Fenchelsamen um 2 EL erhöht!

 

Granatapfel Glühwein Rotkohl

Zutaten:

  • 1   Rotkohl (ca. 1,3 kg) 
  • 2   mittelgroße Zwiebeln 
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL  Butterschmalz 
  • 3 Lorbeerblätter 
  • 5   Gewürznelken 
  • 2   Zimtstangen 
  • 250 ml  Glühwein 
  • 150 ml Granatpfelsaft
  • 100 ml Orangensaft 
  • 4 EL  Balsamico 
  •  Salz
  • 2 Grantäpfel
  • 6 EL Kirschmarmelade

Zubereitung:

  1. Den Rotkohl putzen, vierteln und den Strunk entfernen. Den Rotkohl in feine Streifen schneiden. Die Zwiebeln und den Knoblauch ebenfalls schälen und feinhacken.
  2. Das Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten.
  3. Jetzt den Rotkohl, die Lorbeerblätter, die Nelken, den Zimt, den Glühwein, den Granatpfelsaft, den Balsamico und Orangensaft hinzufügen und mit Salz würzen.
  4.  Den Rotkohl kurz aufkochen und 1 1/2 Stunden auf niedriger Hitze köcheln lassen.
  5. In der Zwischenzeit die Granatäpfel halbieren und die Kerne entfernen. Das klappt am besten unter Wasser. Dazu eine größere Schüssel mit Wasser füllen und die Kerne unter Wasser mit den Händen auslösen. So gibt´s garantiert keine Saftspritzer oder Verfärbungen. Ahornsirup oder Honig und die Kirschmarmelade unter den Rotkohl rühren und nach Belieben nachwürzen. Mit den Granatapfelkernen vermischen.

 

 

Cranberry Sauce

Zutaten:

  • 450g frische Cranberries
  • Abrieb und Saft einer mittelgroßen Orange
  • 180g brauner Zucker
  • eine gute Prise Zimt
  • eine Prise Nelken
  • 1 EL Rum ( nach Geschmack auch mehr)
  • etwas Wasser ( etwa 50 ml)

Zubereitung:

  1. Die Cranberries mit dem braunen Zucker, dem Orangensaft und Abrieb, dem Wasser und dem Rum in einem kleinen Topf vermischen und unter Rühren ca.10-12 Minuten köcheln lassen,bis die Schalen der Cranberries leicht aufplatzen.
  2. Die weichen Cranberries nun mit einem Löffel sanft zerdrücken, nach Belieben nachsüßen und vom Herd nehmen. Die Sauce wird aber nach dem Abkühlen fester!

 

 

 

 

 

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4 Comments

  • Reply Gabi 2. Dezember 2018 at 11:41

    Tolle Zusammenstellung – und ich werde wohl tatsächliche alle vier Vorschläge zum Roastbeef machen 😉

    • Reply Eni 2. Dezember 2018 at 11:47

      Liebe Gabi, wow!!!Das freut mich ja total!!!In den nächsten Tagen kommt noch ein bisschen mehr an Beilagen auf den Blog,aber ich finde das ist eine sehr leckere Kombi!!!Du musst mir unbedingt berichten,wie es euch geschmeckt hat!!!
      Allerliebste Grüße,
      Eni

  • Reply Tina 2. Dezember 2018 at 13:13

    Hmmmm das klingt alles unglaublich lecker, liebe Eni! Wird zeitnah ausprobiert! Dir und Deinen Lieben den schönsten 1.Advent! <3

    • Reply Eni 2. Dezember 2018 at 13:38

      Danke liebe Tina!!Den wünsche ich euch auch 🙂 Würde mich unheimlich freuen wenn du mal was ausprobierst!!!Allerliebste Grüße,Eni

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