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Carrot Cake mit Mascarpone-Limetten Frosting

8. März 2018
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Normalerweise versuche ich, was die Rezeptfolge auf dem Blog angeht immer ein wenig Abwechslung mit ins Spiel zu bringen. Auf eine Kuchen folgt meist ein herzhaftes Rezept auf Suppe Salat und auf Pasta zum Beispiel ein Curry und auch was die Zutaten angeht ist es mir wichtig immer ein bisschen zu variieren. Die Tatsache, dass ich diese Woche also schon das zweite Karottenrezept für euch auf Lager habe, kann eigentlich nur zwei Dinge bedeuten:

A) Mir gehen die Ideen aus

B) Das Rezept ist wirklich gut!!!

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Was meine Ideen angeht müsst ihr euch definitiv keine Gedanken machen, denn ich habe glaube ich, mehr Rezeptentwürfe gespeichert, als ich in den nächsten zwei Jahren überhaupt posten kann. Aber tatsächlich ist dieser Kuchen so verdammt lecker, dass ich ihn euch keinen Tag länger vorenthalten möchte!! Und da auch Ostern nicht mehr weit entfernt ist kann so ein Carrot Cake Rezept sicherlich nicht schaden.

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Meine allererste Carrot Cake Offenbarung hatte ich vor etwa 10 Jahren in einem winzigen Café in Pai, einem Hippie Dörfchen im Norden Thailand´s . Bis dahin kannte ich nur die trockenen und faden Rüblikuchen, die man hier bei uns so bekommt. Na gut, sicherich gibt es auch an der Rüblikuchen Front ein paar geniale Rezepte, aber wer schon mal einen stilechten Carrot Cake  probiert hat weiß wovon ich spreche.

Fluffiger, fast schon etwas feuchter Kuchen, der einfach herrlich nach Nüssen, Zimt und Orange schmeckt. Auf das cremige, leicht säuerliche  Cream Cheese Frosting mit dem es meist serviert wird könnte ich zur Not sogar noch verzichten, ich liebe ihn auch pur heiß und innig. Aber mit ist dann doch nochmal eine Spur besser.

Kurz vor unsere Abreise habe ich es tatsächlich noch geschafft, dem netten Thai das Rezept für seinen fantastischen Carrot Cake abzuluchsen und bin auch nach etlichen Jahren schwer verliebt.  Er ist wirklich einfach zu machen und hat bisher noch nie seine Wirkung verfehlt!!

Letztes Jahr ist mir übrigens ein sehr ähnliches Rezept von Jamie Oliver über den Weg gelaufen. Was da jetzt zuerst da war, kann ich euch auch nicht so genau sagen. Aber wenn Jamie Oliver seinen Carrot Cake so ähnlich macht, dann spricht das eigentlich nur für den Kuchen 🙂

Viel Spaß beim Nachbacken,

Eni

P.S.:

Am besten schmeckt er übrigens wenn er vollständig abgekühlt ist und am allerallerbesten am nächsten Tag. Aber ganz ehrlich, soweit kommt es meistens gar nicht erst 🙂

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Carrot Cake mit Mascarpone Limetten Frosting

Zutaten:

  • 190 g brauner Zucker
  •  200 g Butter (weich)
  • 5 Eier,getrennt
  • 1 Orange Abrieb und Saft
  • 150 g Dinkel-Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g geriebene Haselnüsse
  • 125 g Walnüsse
  •  2 gestrichene TL Zimt
  •  1 Prise gemahlener Ingwer
  •  250 g Karotten, fein gerieben

Für das Topping:

  • 150 g Mascarpone
  •  50 g Frischkäse
  •  50 g Puderzucker
  • Abrieb von 1 Limette
  • Walnüsse zum dekorieren

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Eine rechteckige Backform einfetten oder mit Backpapier auslegen
  2. Karotten grob raspeln und zur Seite stellen.
  3. Eigelb und Eiweiß von einander trennen. Eiweiß mit 1 Prise Salz steif schlagen.
  4. Die weiche Butter und den  Zucker cremig schlagen.(Ich mahle meinen braunen Zucker immer mit einem Hochleistungsmixer zu Puderzucker, so verbindet er sich noch besser mit der Butter)
  5. Die Eigelbe einzeln nacheinander einarbeiten, dann die Schale und den Saft der Orange unterrühren.
  6. Dann das Mehl und das Backpulver unterrühren, und die gemahlenen Haselnüsse, die gehackten Walnüsse, die Gewürze sowie die geraspelten Karotten dazugeben und alles gut vermengen.
  7. Das geschlagene Eiweiß vorsichtig unter den Teig heben und den Teig in die Form füllen und etwa 35 bis 40 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis der Kuchen goldbraun ist.
  8. Den Holzstäbchentest machen und wenn der Kuchen fertig ist, auskühlen lassen und stürzen.
  9. Für das Topping die Mascarpone, den Frischkäse und Puderzucker mit einem Rührgerät cremig glattverrühren, Limettenschalenabrieb zugeben und den abgekühlten Kuchen großzügig damit bestreichen. Zum Schluss  mit Walnusskerne und ein paar Limettenzesten dekorieren.

Der Kuchen schmeckt übrigens am besten wenn er 1-2 Stunden auskühlen durfte. Erst dann kommen Aroma und Konsistenz so richtig zur Geltung.

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