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Über Fastenzeit, alkoholfreien Sekt von Henkell und einem Rezept von köstlichen Mini-Knoblauchbrötchen

20. Februar 2018
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// Dieser Beitarg entählt Werbung für Henkell

Mit dem Aschermittwoch ist die Faschingszeit nun offiziell vorbei,( was ich als bekennender Faschingsmuffel offen gestanden gar nicht so schlimm finde) und macht Platz für eine Zeit, die ich schon seit einigen Jahren richtig gerne mag: Die Fastenzeit!

Auch wenn ich mit radikalen Fastenkuren und Verboten nicht viel anfangen kann, finde ich es trotzdem schön und auch wichtig, sich immer mal wieder ganz bewusst auf das Wesentliche zu besinnen und sich eine Pause zu gönnen. Wenn wir nämlich mal ganz ehrlich zu uns sind, ist das was uns im Alltag oft am meisten belastet, selten die Tatsache, dass wir von etwas zu wenig haben (außer vielleicht Zeit), sondern viel mehr das Zuviel. Zu viele Termine, Verpflichtungen, zu viel ungesundes Essen, zu viel Zucker, zu viel Koffein, zu viel Alkohol und manchmal auch viel zu viel Zeit,die wir am Handy oder im Internet verbringen.

Dinge, die in Maßen eigentlich dazu beitragen sollen unsere Tage schöner zu machen, können sich beim übermäßigen Konsum ziemlich schnell ins Gegenteil verkehren. Und auch wenn ich grundsätzlich der Meinung bin, dass man sich und seinem Körper nicht nur während der Fastenzeit oder nach Silvester Beachtung schenken sollte, ( genauso wie man seine Liebe am Besten nicht nur am Valentinstag sondern auch an den restlichen 364 Tagen im Jahr zeigt) finde ich einen kleinen Impuls von außen oftmals doch recht hilfreich. Also habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, auf was ich dieses Jahr so verzichten könnte. Weniger um mir etwas zu verbieten, oder um mich auf die Probe zu stellen, sondern viel mehr um mir selbst mal wieder was Gutes zu tun.

Handy und Internet fällt schon mal berufshalber weg. Schokolade,Kaffee und Zucker, puh.. möchte ich das wirklich??Dabei freu ich mich doch jeden Tag so auf meinen Nachmittagsmilchkaffee mit meinem obligatorischen Schokokeks. Und das Gläschen Wein zum Abendessen find ich eigentlich auch ganz gut.. Tja, gar nicht so einfach diese Sache mit der Disziplin, aber irgendwo muss man ja schließlich anfangen.

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Beim Alkohol fällt es mir ehrlich gesagt noch am Leichtesten. Nachdem ich die letzten 6 Jahren ja fast durchgehend schwanger bzw. stillend verbracht habe, weiß ich durchaus, dass alkoholfrei nicht automatisch spaßbefreit bedeutet. Immerhin habe ich sowohl meinen Junggesellinen Abschied, als auch meine Hochzeit und etliche andere Veranstaltungen ohne Alkohol gefeiert und glaubt mir, Spaß hatte ich trotzdem jede Menge- und meistens auch mein eigenes Fläschchen Sekt mit dabei. Alkoholfrei versteht sich 🙂  Die alkoholfreie Variante von Henkell fand ich immer schon besonders lecker. Spritzig, fruchtig und mit einem leicht zitrusartigem Aroma ist er wirklich eine tolle Alternative für alle, die sich trotz Fastenzeit, Schwangerschaft, kurzzeitiger Abstinenz oder aus welchen Gründen immer auf Alkohol verzichten und sich trotzdem hin und wieder mal ein Gläschen in Ehren gönnen möchten.

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Mir persönlich fällt es ehrlich gesagt ziemlich schwer auf eine Sache gänzlich zu verzichten, deshalb bin ich mit mir selbst übereingekommen, das ich anstatt einer einzigen Sache komplett zu entsagen, lieber auf mehrere Kleinigkeiten verzichten möchte. So habe ich mir ein tägliches Instagram Limit von 60 Minuten gesetzt, meinen Kaffee 3 Mal die Woche gegen Matcha Latte getauscht, den Schokokeks genehmige ich mir jetzt nur am Wochenende und statt meinem Gläschen Rotwein, gibt es bei mir jetzt Abends öfters mal ein Gläschen alkoholfreien Sekt von Henkell. Also meistens alkoholfrei. Der Rosé von ihnen soll ja auch ganz gut sein. Hab ich gehört 🙂

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In diesem Sinne, hört einfach auf euch selbst und entscheidet intuitiv was euch gut tut. Und das muss nicht immer schwarz oder weiß sein!

Ach ja und wenn wir es schon von der goldenen Mitte haben, ich hab hier noch ein wirklich super leckeres Rezept für euch für diese goldenen Mini-Knoblauchbrötchen mit rotem Pesto Dip für euch, welches ganz fabelhaft zum Sekt passt.

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Und falls ihr euch fragt, was das jetzt mit dem Thema Verzicht zu tun hat.. Tja ihr Lieben, der Verzicht auf Brot stand nie zur Debatte. Auch ich habe Grenzen 🙂

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*Dieser Artikel ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Henkell entstanden.

Mini-Knoblauchbrötchen mit rotem Pesto

Zutaten:

Für das Pesto:

  • 180 g getrocknete Tomaten( in Öl eingelegt)
  • 30 ml Öl( ich verwende immer das Öl in dem die Tomaten eingelegt waren, das ist besonders aromatisch)
  • 100 g Walnüsse
  • 30 g Cashewnüsse
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL Orangenschale
  • 1-2 Spritzer Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer zum Abschmecken

Für die Mini-Knoblauchbrötchen:

  • 430 g Mehl
  • 220 ml Wasser
  • 20 g Hefe
  • 30 ml Olivenöl
  • 1 TL Zucker oder Honig
  • 1 TL Salz
  • 4 Knoblauchzehen, gerieben
  • 100 g gesalzene Butter
  • getrocknete Kräuter wie Rosmarin und Thymian zum Bestreuen

Zubereitung:

Pesto:

  • Die getrockneten Tomaten mit dem Öl, den Knoblauchzehen, Nüssen, Orangenschale und Zitronensaft in einen Mixer geben und auf höchster Stufe etwa 30 Sekunden pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Mini-Knoblauchbrötchen:

  • Das Mehl und das Salz in einer großen Schüssel vermischen.
  • In einem kleinen Topf das Wasser und den Zucker leicht erwärmen( es sollte MAXIMAL lauwarm sein.) Die Hefe hineinkrümeln, kurz verrühren, den Topf vom Herd nehmen und ein paar Minuten stehen lassen, bis sich die Hefe aufgelöst hat.
  • Die Hefemischung, zwei geriebene Knoblauchzehen und das Öl zu der Mehlmischung geben und mit bemehlten Händen 3-5 Minuten zu einem elastischen Teig verkneten. Falls der Teig zu klebrig ist noch etwas mehr Mehl unterkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel formen, mit der Hand etwas flachdrücken und mit einem Küchentuch bedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
  • Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober/Unterhitze vorheizen.
  • Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Aus dem Teig 10 kleine Kugeln formen und auf das Blech legen. Die Brötchen mit einem feuchtem Tuch abgedeckt nochmal an einem warmen für 30 Minuten gehen lassen.
  • Die Brötchen in den Ofen schieben, danach die Butter in einem kleinen Topf langsam schmelzen, das Salz und  die zwei frisch geriebenen Knoblauchzehen unterrühren.
  • Nach etwas 10 Minuten Backzeit die Brötchen kurz aus dem Ofen holen, mit der Knoblauchbutter bepinseln und im Ofen etwa 10 Minuten weiter backen bis sie  goldbraun sind

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