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Frosè mit Bergpfirsichen und Rosa Pfeffer mit dem Rosè Sekt von Fürst von Metternich

30. Juli 2017
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Am Dienstag werde ich 30 Jahre alt. Offengestanden, mache ich mir nicht wirklich viel aus Zahlen und das ich beim Föhnen inzwischen fast regelmäßig das ein oder andere graue Haar finde, tangiert mich auch nicht sonderlich. Obwohl mir die magische 3 damals, mit 15 Jahren, beinahe wie ein Leben in einer anderen Galaxie vorkam, sehe ich das heute durchaus nicht mehr so eng.

Vor zwei Wochen wurde ich beim Alkohol kaufen tatsächlich noch nach meinem Ausweis gefragt worden, kann also nicht sooo schlimm um mich stehen ! Na gut, das lag zugegebenermaßen dann vielleicht doch etwas mehr an dem relativ fortgeschrittenen Alter der Kassiererin, als an meinem teenagerhaften Äußeren aber Ausweiskontrolle bleibt Ausweiskontrolle ! Da sind wir ja sicherlich einer Meinung!!! Oder nicht?!?!Im Großen und Ganzen kann ich jedenfalls durchaus behaupten, das ich mit meinem Leben , so wie es mit beinahe 30 ist, ganz zufrieden bin. Egal wie aufregend die 20er auch gewesen sein mögen, nochmal zurückgehen? Hmm, nee! Lieber nicht!

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Und wenn ich so genau darüber nachdenke, habe ich mich in den letzten Jahren, trotz der Tatsache, dass ich inzwischen Mutter dreier Kinder bin, gar nicht sooo dramatisch verändert. Ich erstelle mir immer noch die selben, sentimental angehauchten Playlists, wie damals, ich gehe immer noch genauso ungern joggen wie und auch mein Zeitmanagement ist nach wie vor eher suboptimal.

Was sich aber durchaus gewandelt hast, ist meine Erwartungshaltung an mich selbst. Ich gehe nicht mehr so furchtbar streng mit mir ins Gericht und achte mehr darauf was mir gut tut und was nicht.

Eventuell trinke ich noch hin und wieder mal einen zu viel(manchmal auch zwei), aber hey – immerhin sind es nicht mehr fünf oder acht.

Und ja,vielleicht bin ich auch nicht die organisierteste Mutter und Haus/Geschäftsfrau, dafür bin ich Meister der Improvisation und kann vorallem unter Zeitdruck kreativ arbeiten. Wenn es sein muss kann ich das Ruder auch um 5 vor 12 nochmal komplett rumreißen.

Wie zum Beispiel bei diesem Artikel, den ich für Fürst von Metternich geschrieben habe. Den hatte ich ja schon eigentlich vor ein paar Tagen so gut wie fertig. Bilder, Text, Rezept, alles war bis auf eine kurze Korrektur und einen finalen Feinschliff soweit gemacht .

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Aber gestern Abend, beim letzten Durchlesen (um 23: 27) , dachte ich mir irgendwie: Nee, das gefällt mir nicht! Das kannst du besser!!

Also alles nochmal auf Anfang, denn nach 30 Jahren weiß ich ja:

Auf den letzten Drücker bin ich in der Regel am Besten!

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Vor kurzem bekam ich also von Fürst von Metternich die Anfrage, ob ich nicht Lust hätte mit ihrem Rosè Sekt ein Rezept für ein leckeres Sommergetränk zu entwickeln.

Über manche Kooperationen freue ich mich ganz besonders und das passiert meistens dann, wenn ich das Produkt, um das es geht, auch privat schon seit langer Zeit gerne nutze oder in diesem Fall, sagen wir mal, konsumiere. Hier kam dann aber tatsächlich auch noch der nostalgisch-emotionale Faktor mit ins Spiel, denn mit dem Sekt von Fürst von Metternich habe ich schon an meinem 18. Geburtstag, bei unserer Hochzeit und an vielen weiteren Anlässen angestoßen und mit diesem Artikel pünktlich zu meinem 30. Geburtstag schließt sich der Kreis irgendwie ein bisschen. Hach ja, da kann man schon mal etwas gefühlsduselig werden auf die alten Tage und so.

Aber gut, ich weiß was ihr denkt!

Warum hört sie nicht auf in der sentimentalen Gefühlskiste rumzuwühlen und kommt endlich mal zum Thema. Denn der Star dieses Artikels, soll eigentlich DIESES bezaubernde Etwas sein:

Mein ganz persönlicher Sommernachtstraum ,der Frosé !!!

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Vielleicht hat der ein oder andere unter euch schon mal davon gehört, denn wenn man die New Yorker fragt ist Frosé der Sommerdrink des Jahres! Und nach einer ersten Kostprobe muss ich sagen: absolut zurecht!

Wie der Name schon vermuten lässt handelt es sich beim Frosé (Frozen Rosé) um eine gefrorene Form von Rosé , (oder in meinem speziellen Fall eben um den Rosé Sekt von Fürst von Metternich).

Man kann sich das so ein bisschen vorstellen, wie diese furchtbar bunten und künstlichen Slushies, die man auf allen möglichen Kinderveranstaltungen bekommt.

Nur eben für Erwachsene und in lecker.

In richtig, richtig lecker!

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Glücklicherweise feiert der Sommer ja nach einer kleinen Durststrecke ein Comeback, somit steht einer lauen Sommerabend Party mit guten Freunden, Windlichtstimmung und ein paar leckeren Snacks und dem ein oder anderem Gläschen Frosé eigentlich nichts mehr im Wege.

Aber da ich das Rezept zum ersten Mal letzte Woche getestet habe, kann ich euch mit gutem Gewissen versichern das Frosè auch an kalten Regentagen hervorragend schmeckt! Man muss sich nur zu helfen wissen: Pulli anziehen, Heizung aufdrehen und nach dem dritten Glas wird es einem wie von Zauberhand ( also fast) von ganz allein warm.

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Das Prinzip ist dabei so einfach wie genial, im Grunde müsst ihr lediglich den Inhalt einer Flasche Sekt( z.B. den Rosésekt von Fürst von  Metternich) in Eiswürfelform einfrieren und mit etwas Sirup, Früchten, Limettensaft oder auch einfach pur in einem leistungsstarken Mixer so lange crushen, bis das Ganze eine milchshakeartige Konsistenz hat.

Ich habe meinem Frosé übrigens noch ein klitzekleines Schlückchen Gin, ein paar Bergpfirsiche sowie etwas Limettensaft und rosa Pfeffer hinzugefügt und finde diese Kombi zum niederknien lecker! Vorallem der rosa Pfeffer bringt hier eine wirklich geniale und sehr interessante Note mit ins Spiel!

Hätte ich jetzt mit 18 vermutlich eher nicht sooo genial gefunden, aber mit dem Alter reift ja bekanntlich auch der Geschmack. Den Skeptikern unter euch wollte ich nur noch kurz Entwarnung geben:

Rosa Pfeffer ist tatsächlich gar nicht scharf, sondern eher eine Kombi aus würzigen und leicht süßlichen Geschmacksnoten, die mit der Süße des Pfirsichs und der angenehmen Säure des Sektes sehr gut harmoniert.

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Der Rosè Sekt von Fürst von Metternich passt dabei wirklich ganz wundervoll in diesen Drink, da er geschmacklich genau die Richtige Balance zwischen süß und säuerlich bildet und dem Getränk mit seinem wunderschönen Rosèton eine wirklich zauberhafte Farbe verleiht.

 

Auf alle Fälle weiß ich jetzt , womit an meinem 30. Geburtstag angestoßen wird!

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Wenn ihr übrigens auch eher von der ungeduldigen und spontanen Front seid könntet ihr den Sekt auch einfach mit etwas Zitronen oder Erdbeereis vermixen. Das ist dann zwar nicht komplett das Gleiche aber nichtsdestotrotz sehr sehr lecker!

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Für euren lauen Sommerabend hab ich euch hier noch eine kleine Spotify Playlist zusammengestellt! Und ja, sie ist natürlich etwas sentimental, aber hey- ich mag das so!

Frosè mit Bergpfirsichen und Rosa Pfeffer

Zutaten:

  • 1 Flasche Rosè Sekt von Fürst von Metternich
  • 5 cl Gin
  • 3-4 sehr reife Pfirsiche(geschält und entkernt)
  • Saft und Abrieb einer Limette
  • 3 EL Agavendicksaft oder Sirup
  • 1 EL rosa Pfeffer

Zubereitung:

Den Sekt in Eiswürfel Behälter füllen und über Nacht im Eisschrank gefrieren lassen.

Ca.5-10 Minuten vor dem servieren im Kühlschrank ganz leicht antauen lassen.

Nun die Eiswürfel und die restlichen Zutaten (außer dem Pfeffer) un einen leistungsstarken Mixer geben und etwa 30 bis 45 Sekunden auf höchster Stufe fein mixen bis eine geschmeidige Konsistenz entsteht.

Die Eismasse in Gläser füllen und mit jeweils 5-6 leicht zerriebenen Pfefferkörnern servieren.

Die Menge reicht für 5 kleine Gläser.

 

Dieser Beitrag ist in freundlicher Zusammenarbeit mit Fürst von Metternich entstanden.

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